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Was du über Fridays for Future wissen musst

Inzwischen wissen wir, wenn wir Fridays for Future hören: Es geht um’s Klima. Doch für was steht die Organisation ein, was sind die wichtigsten Ziele, Ansichten und vielleicht auch Vertreter? Greta Thunberg, kennen wir. Auch Luisa Neubauer haben wir schon mal gehört. Klimakrise, Klimaprotest, Aktivist, Co2, Klimastreik…

Wir wollen mit diesem Artikel euer Hintergrundwissen rund um das Thema ein bisschen erweitern und euch auch zeigen, wie ihr euch engagieren könnt. Wer weiß, vielleicht steht ihr beim nächsten Protest auch schon mit auf der Straße!


Greta hat angefangen

An dem Namen Greta Thunberg kommt ihr, wenn es um Fridays for Future geht definitiv nicht vorbei und das ist irgendwie auch gut so! Denn Greta hat die Bewegung ins Leben gerufen, als sie am 20. August 2018 in Schweden startete den Schulunterricht zu bestreiken, um ihr Heimatland Schweden dazu zu bringen, die Ziele des Pariser Klimaabkommens einzuhalten.

Was Paris damit zu tun hat

2015 haben sich 195 Länder erstmals auf ein allgemeines, rechtsverbindliches weltweites Klimaschutzübereinkommen geeinigt, und zwar in Paris. Hier entstand das Pariser Klimaabkommen, mit dem verschiedene Maßnahmen für den Klimaschutz ab 2020 vereinbart wurden, die vor allem dazu beitragen sollen das 1,5 Grad Ziel zu erreichen. Endgültig in Kraft getreten ist das Abkommen allerdings erst im Oktober 2016, durch die Ratifizierung (=Anerkennung) von 55 Staaten, die gemeinsam für mindestens 55% der Treibhausgasemissionen verantwortlich sind.


Was das 1,5 Grad Ziel bedeutet

Es geht um die Erderwärmung! Um 1 Grad hat sich die Erde seit 1881 erwärmt und bereits jetzt bemerken wir zahlreiche Folgen dieser Erwärmung: Sommer mit starken Hitzeextremen, starke und häufigere Stürme, der Anstieg des Meeresspiegels, der zum Beispiel dazu führt, dass ganze Inseln im Meer versinken und das sind nur ein paar Beispiele.

Aus diesem Grund ist das große Ziel die Erderwärmung auf 1,5 Grad zu beschränken.


Die wichtigsten Forderungen & was dahintersteckt

Die Bewegung fordert von der Politik, die Einhaltung des Pariser Klimaabkommens und formuliert dazu einige Forderungen. Diese stehen zwar auch in ähnlicher Weise im Pariser Kliamabkommen, die Fridays for Future Bewegung ist allerdings der Meinung, dass die Bundesregierung es mit der bisherigen Klimapolitik nicht ansatzweise schaffen wird, diese Ziele auch einzuhalten.

Allen voran steht die Einhaltung des 1,5 Grad Ziel, welches durch folgende Maßnahmen und Ziele, die von Fridays for Future gefordert werden, explizit verwirklicht werden soll:

1. Netto-Null 2035 erreichen
Netto-Null bedeutet, dass alle durch Menschen verursachten Treibhausgas-Emissionen durch Reduktionsmaßnahmen wieder aus der Atmosphäre entfernt werden

2. Kohleausstieg bis 2030
Die Verbrennung von Kohle in Kohlekraftwerken verursacht den Großteil des weltweiten CO2-Ausstoßes und ist damit besonders schädlich für das Klima.

3. 100% erneuerbare Energieversorgung bis 2035
Erneuerbare Energien entstehen aus Energiequellen, die praktisch unerschöpflich sind, wie z.B. Sonne und Wind oder sich verhältnismäßig schnell erneuern, wie z.B. Bioenergie, die durch die Verbrennung von Biomasse entsteht.


Mitmachen

friday forfuture Jasmin Sessler auf Pixabay 350x233© Jasmin Sessler auf Pixabay.deAuf der Seite von Fridays for Future kannst du herausfinden

  • Ob es bei dir im Ort bereits eine Ortsgruppe gibt & direkt der Whatsapp-Gruppe beitreten
  • Wann & wo der nächste Streit stattfindet
  • Welche Arbeitsgruppen es gibt, was ihre Aufgaben sind & wie du dich dort engagieren kannst

#netzstreik

Momentan finden wegen des Corona-Virus keine Streiks statt. Stattdessen hat die Organisation am 24.04.2020 einen Netzstreik geplant. Weitere Infos findest du hier...


Für alle, die noch mehr wissen wollen

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