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Serge hat Stress in der Berufsschule. Er lässt seine Aggressionen an Mitschülern aus. Nach einer Schlägerei landet der 17-Jährige schließlich vor Gericht. Dieses schickt ihn in ein Training, wo er lernt, besser mit seinen Aggressionen umzugehen. Auch Serges Eltern

werden in das Training einbezogen.

Bei der Sozialpädagogischen Gruppenarbeit findet ihr euch in der Regel in einer Gruppe von drei bis zwölf Kindern im Schulalter zusammen. Sozialpädagogische Fachkräfte leiten die Gruppen. Im Vordergrund stehen das Lernen in der Gruppe sowie die Überwindung von Verhaltensproblemen und Entwicklungsschwierigkeiten.

Das Besondere an der Sozialen Gruppenarbeit ist das Zusammenwirken der Beteiligten. Durch Rollenspiele könnt ihr viel über euch selbst und eure Wirkung auf andere lernen.

Der geschützte Rahmen soll euch dazu ermutigen, eure Verhaltensweisen in Frage zu stellen und neue Formen des Umgangsauszuprobieren.

Typische Formen der Sozialen Gruppenarbeit sind zum Beispiel das Antiaggressions-Training, das hilft Aggressionen abzubauen oder das Deeskalations-Training, bei dem ihr lernt, wie ihr einem Streit aus dem Weg gehen könnt.

Quelle: Deutsches Rotes Kreuz (Hrsg.) (2010): Hilfen zur Erziehung. Berlin. S. 16