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Jörn leidet unter Leistungsdruck. Er muss eine Therapie machen. Zurück aus der psychiatrischen Klinik verschlimmert sich seine seelische Erkrankung erneut. Seine Familie weiß sich nicht mehr zu helfen. Jörn wird eine Zeit lang außerhalb der Familie betreut. So kann er seine Krise überwinden. Dann kehrt er in sein gewohntes Umfeld zurück.

Jugendliche, die außerhalb der Familie untergebracht werden, haben in der Regel eine schlimme Lebenskrise hinter sich. Die Ursachen von Verhaltens- und Entwicklungsstörungen sind seelische Erkrankungen, die damit zusammenhängen, was sie erlebt haben. Die Gestaltung der Hilfen richtet sich deshalb nach euren speziellen Erlebnissen.

Unabhängig von der Art der Erkrankung gilt es, Rahmenbedingungen zu schaffen, die es euch ermöglichen, eure Krise zu bewältigen und euch wieder in euer soziales Umfeld einzufügen.

Sinn und Zweck der Maßnahmen werden euch erklärt. Dadurch soll eure Motivation aktiv mitzuarbeiten gesteigert werden. Gemeinsam mit euch stellen die Betreuer_innen einen Plan auf, um mit der Erkrankung angemessen umzugehen. Es ist ihnen dabei ganz wichtig, euch eure eigenen Stärken und positiven Eigenschaften bewusst zu machen. Dann könnt ihr diese nutzen, um eure Situation zu verändern und eure Aussichten für eure Zukunft zu verbessern.

Quelle: Deutsches Rotes Kreuz (Hrsg.) (2010): Hilfen zur Erziehung. Berlin. S. 26