© congerdesign auf Pixabay.de

Wasser - das solltest du wissen!

Was weißt du eigentlich über's Wasser? Was im ersten Moment nach einer komischen Frage klingt, betriffft in Wahrheit ein wirklich wichtiges und unfassbar komplexes Thema. Wir haben uns jedenfalls mal Gedanken gemacht und wollen euch auch hierbei unsere Ergebnisse nicht vorenthalten. Lest euch doch mal rein, denn hier bekommt ihr mit Sicherheit eine andere Perspektive auf das, sonst so selbstverständliche, Wasser!

 

Wasser Teil1Teil 1: Das Gute am schlechten Wetter

Da trägt man schon die Sonnenbrille nur um sie ein paar Tage später wieder gegen die Regenjacke zu tauschen. Das Wetter in Münster hält einen zumindest auf Trab. Obzwar wir ab und an nass geregnet nach Hause kommen, von Regen dem schäbigen Elend, nichts mehr hören wollen und durchnässt wie wir sind gegen die ganze Welt wettern, so ist Regen auch einer der letzten Anknüpfpunkte der uns Menschen daran erinnert, dass wir ein Teil der Natur sind. In unserem Alltag mit Smart Phones, Bluetooth Kopfhörern begegnen wir Natur meist nur in Blumentöpfen. Diese gezähmte Natur nehmen wir als etwas wahr, das wir kontrollieren, nutzbar machen können. Doch Ereignisse wie COVID- 19, Hitzewellen & Überflutungen machen uns deutlich, dass wir in letzter Konsequenz von ihr abhängig sind.

Klima Erwärmung ist nichts Neues, nur kriegen wir leider nichts von ihr mit. Genauso wenig wie die meisten Großstädter nichts von der Wasserknappheit auf dem Land mitbekommen. Die Landwirte freut der Regen nämlich.

Wasser begegnet uns in mannigfaltiger Form, ohne, dass wir uns dessen immer bewusst sind. Der Stoff des Lebens ist in so gut wie allen Lebensmitteln enthalten, doch Achtung; so eine Avocado oder ein Rindersteak ziehen eine tragische Spur von hunderten Litern Wasser hinter sich her. Tragisch deshalb, weil Wasser ein Grundbedürfnis ist und deshalb nichts kostet. Trotzdem führt unsere großzügige Verschwendung von Wasser zu sinkenden Grundwasserspiegeln und Wasserknappheit in vielen Regionen.
So braucht es zur Produktion von einem Kilogramm Tomaten im Durchschnitt ca. 180 Liter Wasser, einer Avocado hingegen 1000 Liter und um ein Kilogramm Rindfleisch herzustellen benötigt man sage und schreibe 15.400 Liter Wasser.

Wenn wir das nächste Mal wieder tropfnass nach Hause kommen, ein Bad einlassen oder ein Glas Wasser trinken können wir nun vielleicht daran denken wie kostbar diese allgegenwärtige Flüssigkeit doch ist. Solche beruhigenden Gedanken lassen uns innehalten und dankbar werden.

Also ich freue mich, wenn ich aus dem Fenster schaue und es regnet.

 

Wasser Teil2Teil 2: Warum Wasser trinken so wichtig ist

Wasser trinken ist wichtig. Unser Körper besteht zu rund 80% aus Wasser. Gut hydriert zu sein, steigert die Konzentration, regt den Stoffwechsel an und ist ein Geschenk für den ganzen Körper. Doch wie viel sollte man trinken? Kann man zu viel trinken? Und vor allem wie trinkt man am besten?

Zunächst einmal; ja man kann zu viel trinken. Wer kurzfristig extrem große Mengen Wasser zu sich nimmt (5 Liter oder mehr) riskiert ein Versagen der Nieren. Trinkt man langfristig zu viel Wasser, schwemmt der Körper aus und er hat Schwierigkeiten den Nährstoffverlust auszugleichen. Es gilt also das richtige Mittelmaß zwischen den beiden Extremen zu finden. Dem natürlichen Durstgefühl darf man hier vertrauen. Entgegen der lang geglaubten Meinung, wenn man Durst hat sei es schon zu spät, zeigt es sehr zuverlässig, den passenden Zeitpunkt mehr zu trinken. Auf den Körper hören ist also auch hier das A und O. Ein weiteres Indiz kann die Färbung des Urins sein, ist es tief gelb solltest du schnell wieder zu einem Glas Wasser greifen. Hat er hingegen eine klare und fast durchsichtige Färbung kann man beruhigt sein, dass man den richtigen Dreh raus hat!

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt, täglich etwa 1,5 Liter Wasser zu sich zu nehmen. Dieser Richtwert darf und sollte natürlich individuell für die jeweiligen Bedürfnisse angepasst werden. So sollte man bei Fieber, etwaigen Krankheiten, Sport und körperlichen Arbeiten dementsprechend mehr Wasser zu sich nehmen. Wird der Körper nicht ausreichend mit Flüssigkeit versorgt, verdickt das Blut zunehmend und es kann zu Müdigkeit, Konzentrationsproblemen, Verwirrtheit, Kopfschmerzen, Abgeschlagenheit und Verstopfung kommen. Auf der anderen Seite nehmen gesunde Menschen keinen Schaden sollten sie mehr als 1,5 Liter Wasser pro Tag trinken, problematisch wird es erst ab Mengen oberhalb von 5 Litern.

Aus diesem Grund bin auch ich ein Vieltrinker und möchte euch meine zwei Tipps an die Hand geben, um täglich hydriert und fröhlich in den Tag zu starten. Nach dem morgendlichen Kampf aus dem Bett fülle ich ein Liter Wasser aus der Leitung in eine Karaffe - morgens am besten das Wasser vorher kurz laufen lassen, damit es besser schmeckt. Dazu gebe ich 50 - 150 ml Zitronensaft, die mich und meine Gesichtsmuskeln früh morgens immer wieder aufs Neue beleben. Mein zweiter Tipp ist es sich den Placebo Effekt zu Nutze zu machen. Frag dich, was dieses Glas Wasser dir ganz persönlich in dem Moment bringen kann, trinke es anschließend mit dieser Intention ganz bewusst und spüre in deinen Körper hinein. So verinnerlichst du deine Intention (z.B. mehr Wachheit, mehr Fröhlichkeit) und nimmst das Wasser ganz bewusst mit einem Gefühl der Dankbarkeit in deinen Körper auf.

Mit diesem Know-How kann denn eigentlich gar nichts mehr schiefgehen!

Verwendung von Cookies:

Wir benutzen lediglich technisch notwenige Sessioncookies, ohne diese könnten wir unsere Homepage sonst nur mit unsicheren Einstellungen betreiben.