Foto: © ccaetano - Depositphotos.com
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Faire Mode

Unter Fairer Mode versteht man Kleidung, die aus möglichst umweltschonenden Materialien hergestellt wird und die auch den Menschen, die die Rohstoffe sowie die Textilien produzieren auch fair behandeln.

Beim Anbau des Materials (z.B. Baumwolle) wird auf chemische Dünger und Pestizide weitgehend verzichtet. Auch bei der Weiterverarbeitung wird nach Möglichkeit auf Chemie verzichtet und beim Färben der Kleidung mit umweltverträglichen Farben gearbeitet. Häufig sind es die chemischen Zusatzstoffe, die bei einigen Menschen allergische Hautreaktionen verursachen, wenn sie neue Kleidung tragen. Dieses Risiko ist bei fairer Mode geringer. Insgesamt wollen die Hersteller von fairer Mode nicht nur verantwortungsvoll mit der Natur, sondern auch mit allen ihren Mitarbeitern umgehen. Dazu gehört ebenfalls, dass die Arbeitsbedingungen und die Bezahlung aller Mitarbeiter gewisse Standards erfüllen müssen. Faire Mode unterstützt somit auch fairen Handel. Häufig ist Kleidung aus fairer Herstellung auch länger haltbar, da Bio-Baumwolle schonender verarbeitet wird.

Wenn ihr Faire Mode kauft, schont ihr damit nicht nur die Umwelt und unterstützt fairen Handel, sondern schont auf Dauer auch euer Portemonnaie!

Und woran könnt ihr faire Mode erkennen? Nicht alle Siegel fragen dieselben Standards ab! Es gibt Siegel, die mehr auf den Umweltaspekt achten und solche, die zusätzlich auch soziale Mindeststandards beinhalten. Deshalb sollte man nach Kleidung suchen, die möglichst sowohl ein ökologisches als auch ein faires Siegel trägt.

Neugierig geworden? Hier gibt es weitere Informationen zu Siegeln und Standards der Fairen Mode.

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