Fast alle von uns sind auf Tiktok unterwegs, gucken Videos und ab und zu stoßt man auch auf Challenges. Manchmal denkt man sich auch unbewusst, dass man so etwas auch machen möchte. Vielleicht ist auch die Anzahl der Likes oder Klicks ein Anreiz aber ob sowas immer gut ist, ist die Frage.
Die negativen und positive Aspekte
Tiktok Challenges können sich positiv allerdings auch negativ auswirken. Die Meisten denken, dass ja eh nichts Schlimmes passieren wird und machen es dann einfach. Bei manchen Challenges kommt es so weit, dass es die Gesundheit gefährdet oder aber auch, dass man sich verletzt. Manchmal sogar so sehr, dass man zum Arzt muss. Bei dem sogenannten Pilotentest drückt man jemanden so lange gegen die Wand bis man kaum noch atmen kann und dann legt man sich auf den Boden und wird ohnmächtig. Sowas könnte soweit kommen, dass man sofort zum Krankenhaus muss wenn er nicht mehr aufwacht. Natürlich gibt es auch schöne Challenges wie zum Beispiel Make up Challenges oder Tanzchallenges. Das kann dann auch wieder positive Auswirkungen haben. Zum Beispiel, dass wir uns kreativ entwickeln oder auch unser Gemeinschaftsgefühl stärken. Man sollte bevor man eine Challenge macht immer vorher checken ob es mich oder meine Gesundheit verletzen könnte. Wenn dir eine Challenge gefährlich oder unangemessen erscheint, solltest du es lieber lassen. Wenn du dieses hochlädst könnte es auch online zu Konsequenzen kommen. Zum Beispiel, dass sich Leute darüber lustig machen oder dich beleidigen.
Eigene Erfahrungen
In meiner Erfahrung haben die meisten das für Klicks oder Likes gemacht. Die die es nicht hochgeladen haben, haben es einfach aus Spaß gemacht. Alle die es hochgeladen haben, haben aber auch mit Online-Konsequenzen gekämpft . Manche davon hatten auch einige, leichte gesundheitliche Verletzungen zum Glück noch keine Ernsten.
Deswegen sollte man immer gucken was man macht und was man nicht macht oder was man hochlädt. Im Internet sollte man immer aufpassen, dass man sich von nichts einschüchtern oder mitziehen lässt - man sollte immer gucken ob es MIR persönlich zu viel wird oder ob das eine gute Idee ist wenn man sowas macht.
Die Emanzipation der Jugendlichen von ihren Eltern. Ein sehr wichtiger Schritt, den jede*r Jugendliche*r durchlaufen muss. Ein Schritt von entscheidender Bedeutung für die persönliche Entwicklung der Jugendlichen und jungen Menschen. Doch ist der Verlauf von Emanzipation ein Prozess von Eigenständigkeit und gegenseitigem Respekt oder Trotz gegenüber den Eltern und der Wunsch eigene Erfahrungen zu machen? Dieser Frage werde ich in diesem Artikel auf den Grund gehen.
Emanzipation
Der Begriff ist für uns Jugendliche garnicht so fremd, denn durch unsere Altersgruppe werden wir mit diesem Begriff ständig konfrontiert. Doch was ist das, Emanzipation? Woher kommt es und vor allem, was bedeutet das? Das Wort Emanzipation hat lateinische Wurzeln und leitet sich vom lateinischen Verb „emancipare“ ab, welches wörtlich die Redewendung „von Hand zu Hand verkaufen“ bedeutet. Heutzutage wird das Wort anders interpretiert und bedeutet so viel wie „eigenständig werden“. Das Wort „Emanzipation“ wird in vielen Kontexten benutzet, wie zum Beispiel beim Thema Frauenrechte -oder der Wandel der gesellschaftlichen Strukturen mit der Zeit. Doch das Wort spielt auch eine sehr wichtige Rolle bei dem Übergang von Jugendlichen ins junge Erwachsenenleben. Doch wie passiert das jetzt bei den Jugendlichen genau? Ist diese Zeit durch Liebe und gute Beziehung zu den Eltern oder durch Trotz und Ignoranz der Werte von beiden Seiten geprägt?
Phasen der Selbstfindung und Identitätsentwicklung
Zuallererst muss man sagen, dass man während der Zeit viele verschiedene „Phasen“ durchläuft, wie zum Beispiel die Phase der Identitätsbildung und Selbstfindung, in der Jugendliche die Möglichkeit haben, ihre eigenen Interessen, Überzeugungen und Werte zu entdecken. Diese Phase ermöglicht den Jugendlichen ihre Persönlichkeit zu entwickeln und ihre Einzigartigkeit zu erkennen.
Außerdem gibt es noch weitere Phasen, in denen Jugendliche ihre Eigenverantwortung fördern und die Fähigkeit bekommen, Verantwortung für ihr Handeln zu übernehmen. Die Stärkung der sozialen Kompetenzen spielt dabei auch eine sehr wichtige Rolle, da der Austausch von Meinungen mit gleichaltrigen Jugendlichen und die Bewältigung sozialer Herausforderungen sehr viel zur Identitätsentwicklung beitragen. Besonders ist aber der gesellschaftliche Beitrag -eine sehr entscheidende Phase-, denn Jugendliche erwerben die Fähigkeit aktiv an der Gesellschaft teilzunehmen und sie entwickeln das Gefühl Ereignisse zu reflektieren und das Gefühl etwas verändern zu wollen. Doch ist jetzt die Zeit durch friedliches Zusammenleben oder durch Trotz geprägt?
Auf diese Frage lässt sich schwer eine Antwort finden, denn es ist von „Fall zu Fall“ unterschiedlich. Manche Jugendliche verstehen sich sehr gut mit ihren Eltern und respektieren ihre Meinung. Manche sehen aber die Meinung ihrer Eltern als unnötig an und wollen ihre Erfahrungen selbst machen. Was davon besser ist hängt von jedem einzelnen „Fall“ ab.
Meine Erfahrungen mit dem Thema Emanzipation
Ich (als eine Person, die gerade 17 Jahre geworden ist) bin von diesem Thema sehr betroffen und stehe mittendrin in der sogenannten Phase des „Umschwungs“ und der Veränderung. Mit der Zeit habe ich aber die Erfahrung gemacht, dass man Emanzipation oder Selbstständigkeit nicht immer durch Trotz und Ignoranz der elterlichen Meinung erreicht. Vielmehr sollte man an das Thema gemeinsam herangehen und respektvoll miteinander umgehen. Mir persönlich hilft es, wenn meine Eltern mir Ratschläge geben, da sie auf ihrer Lebenserfahrung basieren. Jedoch ist mir auch klar, dass nicht jede junge Person Eltern hat, die man um Rat fragen kann. Bei solchen Situationen hilft es Freund*innen zu haben, die einen unterstützen und zum Richtigen raten.
In Deutschland werden jährlich ca. 11 Millionen Tonnen Lebensmittel einfach weggeschmissen. 'Mit jedem weggeworfenen Lebensmittel ist ein hoher Verbrauch an Energie, Wasser und anderen Rohstoffen in der Kette vom Anbau bis zum Handel verbunden.' - www. verbraucherzentrale.de Somit also UMSONST aufgewandte Energie, UMSONST verschwendete Ressourcen.
Wie wir alle wissen, ist der Klimawandel ein bekanntes globales Problem, das vor allem uns als sogenannte “letzte Generation” sehr präsent betrifft, und es geht nicht nur um „ein paar“ (die summiert dann wieder 11 Mio. Tonnen sind) Lebensmittel, die weggeworfen werden. „Ist dann eben so, die sind ja bestimmt abgelaufen oder nicht mehr gut oder der Laden hat schon zu und am nächsten Tag wäre es eh schlecht“, denkt man sich. Trotzdem summieren sich solche Dinge eben. Hier ein paar weggeworfene Lebensmittel, auf der anderen Seite der Welt ein paar Waldbrände - zack, boom - der Klimawandel schreitet weiter und weiter voran. Klar, ein absolut übertriebenes Beispiel mit zwei nicht zusammenhängenden Ereignissen, das aber eben nicht so realitätsfern ist, wie es scheint.
Wenn du auf TikTok und anderen Social-Media-Seiten unterwegs bist, dann wirst auch du wahrscheinlich schon ein-, zweimal von diesen Begriffen gehört haben. Keine Frage – es ist unterhaltsam ein cooles Video nach dem nächsten zu sehen, dich mit deinen Freund*innen zu connecten und Filme oder Serien zu streamen. Damit du dabei weiterhin den Durchblick behältst und dich beispielsweise vor Fake-Accounts und Datenklau schützen kannst, haben sich fünf Jugendliche als Hosts des „f.im.chat“- TikTok-Accounts zusammengetan. Die fünf gehören damit zu einer Kooperation vom KiKA und den Online-Formaten „funk“ von ARD und ZDF und geben dir mehrmals die Woche Input zu verschiedenen Social-Media-Themen. Schau doch mal beim „f.im.chat“-Account vorbei und schließ dich der - tendenziell leicht ironisch gemeintem – Bio-Beschreibung „Handy beste Leben“ an.
Schweiß rinnt in (gefühlten) Wasserfällen von der Stirn, man sitzt eingequetscht zwischen vollgestopften Reisetaschen oder Koffern und über allem schwebt die penetrante Streiterei von Geschwistern, Eltern oder sonstigen Familienmitgliedern. Ein Moment, den so ziemlich JEDE*R kennt und bei dem so ziemlich JEDE*R die Krise kriegt.
Der KulturPass ist ein Programm der Bundesregierung, bei dem du ein Budget von 200€ virtuell zur Verfügung gestellt bekommst um damit die unterschiedlichsten Kulturangebote Deutschlands näher kennenlernen und erleben zu können. Gleichzeitig werden mit deinen Besuchen und Käufen viele Kulturanbieter*innen unterstützt, die während der Pandemie nur bedingt Einnahmen erzielen konnten.
Wie kommst du an deinen KulturPass?
Wichtig vorab: der KulturPass ist für all diejenigen unter euch gedacht, die in diesem Jahr ihren 18. Geburtstag feiern. Du gehörst dazu? Super! Dann kannst du dich ab dem 14. Juni 2023 in der KulturPass-App registrieren. Dafür benötigst du bloß deinen Personalausweis mit der sechsstelligen PIN und zack hast auch du dein Ticket. Waswiewo, welche PIN? Ich kann von mir sagen, dass ich die Online-Ausweisfunktion noch nie genutzt habe und somit weder meine PIN weiß, noch den dazugehörigen Brief finden würde. Aber immerhin gibt es wohl die Möglichkeit sich eine neue vergeben zu lassen. Die passende Infoseite des Bundesministeriums habe ich dir bereits herausgesucht. Sofern du alles beisammen hast, registrierst du dich in der App und bekommst dein virtuelles Budget von 200€.
Wofür kannst du deinen KulturPass nutzen?
Die 200€ kannst du für verschiedene KulturPass-Angebote nutzen. Dazu gehören beispielsweise Eintrittskarten für Konzerte und Theateraufführungen, Kino- oder Museumsbesuche, aber auch in Bücher, CDs und Platten, Noten und Musikinstrumente investiertes Geld. Die Angebote findest du in der KulturPass-App. Ich finde den Gedanken schön dabei auch nach Veranstaltungen in Münster zu schauen um regionale Projekte zu unterstützen und neue Leute aus der eigenen Stadt kennenzulernen.
Weitere Informationen zum KulturPass findest du auf der Homepage. Viel Freude beim entdecken und erleben!
Viele Schulen setzen heutzutage auf eine digitale Zukunft. Seit dem Schuljahr 2020/2021 wurden an den Münsteraner Schulen die iPads systematisch im Unterricht eingesetzt und von Schülern* benutzt. Vor ein paar Wochen haben wir während eines Treffens der Kanello-Jugendredaktion eine sehr hitzige Diskussion über das Thema, ob Wissen im Unterricht sein Wert verliert, geführt. Wir stellen hier unsere verschiedenen Sichtweisen und Standpunkte vor. Dabei haben wir einen Schwerpunkt auf die iPads und auf die künstliche Intelligenz wie z.B. Chat GPT, die im Unterricht und bei den Hausaufgaben sehr oft verwendet wird, festgelegt.
Ich nutze die iPads seit anderthalb Jahren im Unterricht und sie sind sehr schnell beständiger Teil meines Lebens geworden. Was am Anfang noch komisch und ungewohnt war, wurde rasch Alltag. Man fand sich schnell zurecht in den Apps, Websites und Speicherordnern. Auch die Lehrer:innen, die am Anfang doch noch ein paar Probleme mehr hatten, haben sich bald zurechtgefunden (zumindest die meisten). Auch im Unterricht wurde es schnell sehr normal, mit dem iPad zu schreiben, obwohl einige Lehrer:innen sich zuerst noch gesträubt haben, es im Unterricht einzusetzen.
Ich verachte mich selbst ein wenig dafür, aber im Moment denke ich selbst den Satz, den sonst nur versnobte Kleinstadt-Omas (und Opas) denken: Früher war alles besser. Das bezieht sich in meinem Fall aber nicht auf Jeans, die früher noch nicht zerrissen gekauft wurden, oder Handys, die noch Telefon hießen und eine Schur hatten. Bei mir sind es Referate, während derer man bei Wikipedia mitlesen kann, Text-Plagiate, in denen die Wörter noch blaue Links sind, Flowcharts, die das größte Lob bekommen und dabei größtenteils kopiert sind, Lateinklausuren, in denen man Vokabeln von unterm Tisch...
Digitale Technologie prägt und verändert schon lange Alltag und Lebenswelt von Schülerinnen und Schülern und natürlich bietet sie viele sinnvolle Möglichkeiten zur Unterstützung und Initiierung von „sinnvollen Lernaktivitäten“. In der schulischen Realität stößt man allerdings schnell auf die Kehrseite der immer umfassenderen Verfügbarkeit digitaler Informationen und Dienstleistungen. Beispiel gefällig? Eine dreiköpfige Arbeitsgruppe hält ein Referat zum Thema ‚Vulkane‘ samt formvollendeter Powerpoint-Präsentation. Auf einer Folie tauchen Erläuterungen zur ‚Fiskosität‘ der Lava auf. Die...
Meiner Meinung nach verliert Wissen im Unterricht nicht sein Wert, da Lehrer es sehr oft merken, wenn man bei bestimmten Fragen, die im Unterricht gestellt werden auf dem iPad die Antwort nachguckt. Außerdem ist es menschlich nicht alles zu wissen und beim weiteren Nachgucken bzw. Nachlesen kann man das Wissen besser verinnerlichen bzw. merken. Ich kann es verstehen, wenn manche der Meinung sind, dass Wissen in der Klasse sein Wert verliert, wenn jede Information jederzeit im Internet verfügbar ist.
Wie immer gibt es nicht eine absolute Antwort. Schulisch eher als im Leben eines Erwachsenen, da man aufgrund iPad nun einfach Antworten googlen kann.
Dennoch sind iPads und Google größten Teils nur Gedankenstützen.
Vielleicht hast du bei Twich auch schon Streamer vapen sehen. Aktuell sind Vapes bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen voll im Trend. Vapes oder E-Zigaretten sind elektrische Geräte, die eine Flüssigkeit - ein sogenanntes Liquid - erhitzen damit Dampf entsteht. Diese Liquids enthalten oft Stoffe wie Nikotin und andere teils schädliche Chemikalien, um den Geschmack oder die Wirkung zu verändern.
Warum kann Vapen gefährlich sein?
Vapes können schädlich für den/die Konsument*in sein, da die Liquids oft schädliche Chemikalien wie Nikotin enthalten. Daher kann der langfristige Konsum zu gesundheitlichen Schäden führen.
Wie Vapes der Umwelt schaden
Vapes können der Umwelt schaden, wenn sie nicht ordnungsgemäß weggeschmissen werden, da sie umweltschädliche Chemikalien und einen Akku enthalten. Dies ist vor allem da ein Problem, wo vor allem Einweg-Vapes im „Trend“ sind und man diese wie der Name es schon sagt, nicht wiederverwenden kann und deswegen werden sie oft einfach in eine reguläre Mülltonne entsorgt oder schlimmer, irgendwohin geschmissen. Man sagt sieben Einweg-Vapes haben so viel Elektromüll und Akkupower wie ein Smartphone. Außerdem dürfen sie nicht in den Hausmüll geworfen werden, sondern müssen zum Elektromüll auf den Wertstoffhof oder zu Batterie-Entsorgungskisten im Supermarkt gebracht werden, da die Batterien sich selbst entzünden können.
Warum vapen so viele Jugendliche?
Natürlich wie sonst immer z. B. bei Zigaretten, wegen des sozialen Drucks. Aber bei Vapes gibt es noch einen anderen Grund. Nämlich das Marketing. Das Marketing ist ein besonders großes Problem, denn es lässt die Vapes wirkt wie „Kinderspielzeug“. Ich habe mal nach Vape-Werbung gegoogelt und das war das Ergebnis:
Wie man sieht: bunte Farben und Blumen und wenn man diese Werbung mal mit Zigarettenwerbung vergleicht, sieht man warum sich Jugendliche angesprochen fühlen.
ACHTUNG: Eigene Meinung
Ich habe mich für dieses Thema entschieden, weil ich gesehen habe, wie ein 16-Jähriger anfängt zu vapen, sobald die Lehrerin den Raum verlässt. Klar es ist sein Körper und seine Entscheidung, was er mit seinem Körper macht bzw. was er konsumiert. Dennoch sollten Minderjährige keine Tabakwaren konsumieren. Wie gefährlich die gesundheitlichen Folgen von Vapen sind, dokumentieren die amerikanischen Brüder @tankerteddytwin auf Tiktok und Youtube mit krassen Videos.
Ich bin sicher nicht der Erste, der schon einmal vor dem Problem stand: Das Handy ist kaputt, kann nicht repariert werden und nun weiß man nicht, wohin damit. Die gängigste Lösung, die auch ich angewendet habe, ist, das Handy in die Schublade zu legen und es dann zu vergessen. Das ist aber sehr schade, denn ich erzähle euch sicher nichts Neues, wenn ich sage, dass in allen möglichen Elektrogeräten wertvolle Rohstoffe stecken, die nun in den Schubladen dem Kreislauf entzogen werden.
Kritische Rohstoffe
Von den über dreißig Metallen, die für die Herstellung eines Smartphones benötigt werden, stuft die EU-Kommission sieben als seltene Metalle ein. Dazu gehören unter anderem Coltan, Wolfram und Platin. Diese werden auch als kritische Rohstoffe bezeichnet und werden auf der Erde immer seltener.
Der Abbau
Auch der Abbau von Metallen und Seltenen Erden ist extrem umweltschädlich und ressourcenintensiv. Häufig stammen diese Stoffe aus Entwicklungs- und Schwellenländern wie Südafrika oder der Demokratischen Republik Kongo. Dort werden die Rohstoffe häufig mit giftigen Chemikalien wie Quecksilber aus dem Boden geholt, die nicht selten in die Umwelt gelangen. Der Abbau ist oft mit menschenunwürdigen Bedingungen verbunden und auch Kinder müssen in den Minen arbeiten, um das Überleben der Familie zu sichern. Durch die dadurch fehlende Schulbildung haben sie als Erwachsene kaum eine Chance, etwas anderes zu machen. Sicherheitsvorkehrungen gibt es kaum, Unfälle sind an der Tagesordnung.
Mein Handy finanziert Kriege?
Auch in Kriegen spielt der Bergbau eine wichtige Rolle. Ein Beispiel ist der Abbau von Coltan in der Demokratischen Republik Kongo, die alles andere als demokratisch ist. Coltan ist ein wichtiger Bestandteil von Handys, die zu 0,004 Prozent aus diesem Stoff bestehen. Das klingt nicht viel, summiert sich aber in den unzähligen Handys, die es auf der Welt gibt. Die Coltan-Minen befinden sich oft in der Hand von Rebellen und finanzieren deren Kämpfe.
Recycling
Handys können an vielen Stellen abgegeben werden. Die Abfallwirtschaftsbetriebe Münster (AWM) haben in Münster über 40 kleine Container aufgestellt, in denen Handys und andere kleine Elektrogeräte entsorgt werden können. Auch auf den Recyclinghöfen in Münster stehen solche Container. Bei einigen Organisationen kann man die Geräte auch spenden. Ein Beispiel ist der Zoo, wo im Eingangsbereich eine Spendenbox steht. Aus den dort eingeworfenen Geräten werden Rohstoffe gewonnen, mit denen die Artenschutzprojekte des Allwetterzoos finanziert werden. Auch die Lebenshilfe Münster sammelt alte Handys und spendet an Hilfsorganisationen.
Fazit
Ich würde mich freuen, wenn ihr jetzt, wie ich auch, euer Handy recyclen lasst oder einem gutem Zweck zuführt. Dabei ist noch zu beachten, dass ihr das Smartphone vorher unbedingt auf die Werkseinstellungen zurücksetzt und den Akku entfernt. Diesen könnt ihr zum Beispiel im Drogeriemarkt in dafür vorgesehene Boxen werfen. Somit wird das Brandrisiko in den Recyclingboxen minimiert und auch der Akku kann vielleicht noch wiederverwendet oder verwertet werden.
Kiffen. Eine Tätigkeit, die uns Jugendlichen sehr bekannt ist. Viele von uns haben es entweder schon einmal selbst ausprobiert oder sind durch die Freunde darauf aufmerksam geworden. Vor allem im Teenageralter auf der weiterführenden Schule kommt es sehr oft vor, dass man aus dem eigenen Jahrgang von einigen „Fällen“ mitbekommen hat, dass ein paar Mitschüler gekifft haben. Experten und Mediziner warnen unterdessen vor dem Kiffen, denn ihrer Meinung nach können die gesundheitlichen Folgen für Jugendliche und junge Erwachsene verheerend sein. Doch warum kiffen Jugendliche? Und ist das ein Problem der heutigen Jugend oder gab es das Problem bei den früheren Generationen auch schon? Diesen Fragen will ich in meinem Artikel auf den Grund gehen.
(sa) Wieviele Jugendliche rauchen, was ihre Gründe dafür sind und was Corona und die Stadt Münster damit zu tun haben erfahrt ihr in diesem Artikel.
Im Jahr 2001 lag die Raucherquote bei Jugendlichen zwischen 12 und 25 Jahren bei 27,5 %, doch bereits 2014 sank die Zahl auf 9,7 %. Seitdem geben immer weniger Jugendliche an, zu rauchen und so ergab eine Studie aus dem Jahr 2021, dass „nur noch“ 6,1 % aller Jugendlichen zur Zigarette greifen. So wenige Jugendliche wie aktuell haben noch nie nicht geraucht. Aber auch der Anteil an Teenagern, die das Rauchen noch nie getestet haben, liegt recht weit oben. So gaben im Jahr 2021 knapp 83% an, noch nie in ihrem Leben an einer Zigarette gezogen zu haben.
Triggerwarnung! In diesem Artikel geht es um psychische Gesundheit und schwierige Themen, die Betroffene eventuell belasten könnten.
(sa) „Du willst herausfinden, was mit dir los ist [oder] einfach mal reinlesen“. Viele Jugendliche und junge Erwachsene tun sich schwer damit, ihre Gefühle und Emotionen zu verstehen und suchen Hilfe im Internet.
Bei einer Recherche stießen wir auf die Website gefuehle-fetzen.net und wurden neugierig, sodass wir uns näher mit ihr befasst haben.
(mv) Wer kennt es nicht? Man schaut sich im Spiegel an und ist mit sich selbst unzufrieden. Man empfindet sich als dick oder nicht gut bzw. perfekt genug für andere Menschen. Vor allem für uns Teenager ist es wichtig, wie man rüberkommt und wie die anderen einen wahrnehmen. Man will cool und gut aussehen. So kommt es dazu, dass man sich immer mehr mit den heutigen Modetrends beschäftigt. Man sieht immer mehr Werbungen mit Models die perfekt aussehen, sei es auf der Straße, in den Läden oder auch im Internet (auf den Plattformen, wie z.B. Instagram, TikTok).
(mh) Das hast Du bestimmt auch schon mal gedacht. Und als ich mich mal wieder darüber beschwert habe, ist es zu diesem Artikel gekommen. Mein Jammern wurde nicht, wie so oft, mit einem Augenverdrehen abgetan - ganz im Gegenteil unsere Beschwerden haben ihre Berechtigung, denn, auch wenn es manchmal, wie pure Faulheit wirkt, kann doch mehr dahinter stecken, als man auf den ersten Blick sieht.
(ni) Bei vielen einigen sich die Schulzeit inzwischen dem Ende zu und auch wenn eure Stufe viele kreative Ideen und Wünsche für den Abiball, den letzten Schultag oder die Mottowoche hat, gibt es ein Thema, das oft vergessen wird: die Finanzierung. Denn die Kosten dafür sind oft viel höher, als erwartet. Dies wirft die Frage auf: wer zahlt dafür?